Runder Tisch Horn-Lehe

Herzlich willkommen!

Вітаю. 



Wir unterstützen die Geflüchteten, die in unserem Stadtteil leben. In diesen Wochen sind wir besonders für die Mütter und die Kinder, für die älteren Menschen da, die aus der Ukraine flüchten mussten. 


Ми підтримуємо біженців, які проживають у нашому районі. У ці тижні ми особливо там для матерів і дітей, для людей похилого віку, яким довелося тікати з України.

In den ehemaligen Hotels Horner Eiche und Deutsche Eiche werden ab August / September etwa 250 Geflüchtete untergebracht. Mehr dazu hier.

UNHCR: Weltweite Vertreibung erreicht
neuen Höchstwert Zahl innerhalb eines
Jahrzehnts verdoppelt

UNHCR. 
16.06.2022

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Menschen, die gezwungen waren, aus ihrer Heimat zu fliehen, jedes Jahr gewachsen und hat den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Dieser Trend kann nur durch einen neuen, gemeinsamen Vorstoß zur Friedensstiftung umgekehrt werden, hieß es am Donnerstag von UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, bei der Vorstellung des jährlichen Weltflüchtlingsberichts „Global Trends“.

Ende 2021 lag die Zahl der durch Krieg, Gewalt, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen vertriebenen Menschen bei 89,3 Millionen. Das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr (2020). Und mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren, heißt es in dem Bericht.
Seitdem hat die russische Invasion in der Ukraine eine der größten und die am schnellsten wachsende Vertreibungskrise seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Dies hat neben den sich verschärfenden Notlagen in afrikanischen Ländern, in Afghanistan und weiteren Regionen die Zahl über den dramatischen Meilenstein von 100 Millionen steigen lassen.
Das vergangene Jahr zeichnete sich durch eine Vielzahl eskalierender und neu aufflammender Konflikte aus. 23 Länder mit einer Einwohnerzahl von zusammen 850 Millionen Menschen waren nach Angaben der Weltbank mit Konflikten mittlerer oder hoher Intensität konfrontiert.

 Nahrungsmittelknappheit, Inflation und Klimakrise verschlimmern die Not der Menschen und belasten die humanitäre Hilfe. Hinzu kommt, dass die Aussichten auf ausreichende Finanzierung schlecht sind.

Die Zahl der Flüchtlinge stieg im Jahr 2021 auf 27,1 Millionen. Mehr Menschen fanden unter anderem in Uganda, im Tschad und im Sudan Schutz. Die meisten Flüchtlinge wurden erneut von Nachbarländern mit geringen Ressourcen aufgenommen. Die Zahl der Asylbewerber wuchs um 11 Prozent auf 4,6 Millionen.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Menschen, die aufgrund von Konflikten innerhalb ihres eigenen Landes vertrieben wurden, zum 15. Mal in Folge, nun auf 53,2 Millionen. Dieser Anstieg bei den Binnenvertriebenen ist auf die zunehmende Gewalt in mehreren Ländern zurückzuführen, beispielsweise in Myanmar. Auch der Konflikt in der äthiopischen Region Tigray und anderen Gebieten hat Millionen Menschen zur Flucht innerhalb des Landes veranlasst. Aufstände in der Sahelzone führten zu neuen Binnenvertreibungen, insbesondere in Burkina Faso und im Tschad.
Geschwindigkeit und Ausmaß der Vertreibung sind immer noch größer als die Möglichkeit, Lösungen für die Vertriebenen zu finden, also etwa Rückkehr, Härtefallaufnahme (Resettlement) oder lokale Integration. Dennoch enthält der Global-Trends-Bericht auch Hoffnungsschimmer: Die Zahl der Flüchtlinge und Binnenvertriebenen, die nach Hause zurückkehren konnten, stieg im Jahr 2021 um 71 Prozent und erreichte damit wieder das Niveau der Zeit vor Corona.

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Wir sind ins Gespräch gekommen

Samstag, 11. Juni. Unser Begegnungscafé hat zum zweiten Mal geöffnet. Über 60 Gäste sind da, darunter ein Dutzend Kinder und Jugendliche. Unter schattigen Bäumen kommen alle ins Gespräch. Mit Sprach-App, gestikulierend, mit Hilfe der anwesenden Dolmetscherinnen.
 

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Unser Café öffnet wieder am 11. Juni

Am Samstag, den 11. Juni um 15 Uhr öffnen wir wieder unser Begegnungscafé.  

Premiere geglückt

Samstag, 14. Mai. Pünktlich zur Eröffnung unseres Begegnungscafés spielt das Wetter mit. Die Arbeit im Team klappt prima. Ab 12.30 Uhr herrscht Hochbetrieb. In der Küche des Jugendhauses werden die Kuchen und Torten für das Buffet präpariert. Draußen sind die Tische gedeckt. Alles ist bereit für die Gäste. Und die trudeln nach und nach ein. Wir sind zirka 30 Personen. Für den Anfang nicht schlecht. Einziger Wermutstropfen: Kinder, Jugendliche sind nicht mitgekommen. Es muss sich noch rumsprechen, dass wir drinnen und draußen eine große Palette sportlicher Angebote zur Verfügung haben. 
Am 11. Juni, dem zweiten Öffnungstag, werden  hoffentlich einige Kids dabei sein, weil das Team in den nächsten zwei Wochen die Werbetrommel rührt, mit Videoclips auf den einschlägigen Social-Media-Plattformen, mit Flyern und Plakaten.
Unser Dank gilt Familie Schubert (REWE), die uns großzügig  Getränke und Snacks gespendet hat.

"Der Runde Tisch ist wichtig."

Jens Beulke und seine Frau Frauke engagieren sich seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit von St. Remberti. Sie wissen, dass es ohne die Freiwilligen nicht geht. Auch und gerade in der Begleitung und Betreuung von Geflüchteten. 
Am Samstag, den 14. Mai ist er im Jugendhaus vorbeigekommen, hat zur Eröffnung unseres Begegnungscafés eine leckere Erdbeertorte gespendet, selbst gebacken, mit ganzen Stücken.
Bei der Gelegenheit haben wir ihn befragt, wie er die aktuelle Situation im Stadtteil einschätzt.

Impressionen vom zweiten Treffen am 5. Mai

Hier ein paar optisch (-akustische) Eindrücke vom zweiten Runden Tisch, an dem etwa 50 Personen teilgenommen haben. 

Hier zunächst ein kurzes Statement von Gabriele Petrausch-Warnecke (Andreas-Gemeinde) und Stephan Klimm (Gemeinde Horn), die zusammen mit Inga Köstner vom Ortsamt die Initiative zur Gründung des Runden Tisches ergriffen hatten. 

"Das Wunderbare ist, dass wir immer wieder Menschen finden, die Ideen haben."

Stephan Klimm

"Ich finde, die Anfangsphase hat unglaublich viel Fahrt aufgenommen"

Gabriele Petrausch-Warnecke

Langsam füllt sich der Gemeindesaal.

Franziska Suckut von der Freiwilligen-Agentur.

Wibke Brinkmeier vom Café-Team.

Volle Konzentration.