Aktuell




22.07.2022

Drei neue Übergangswohnheime

 

Horner Eiche 

Die Horner Eiche im Hollergrund 1 würde Platz für 144 Personen in 69 Appartements bieten. Das Gebäude ist in den letzten Monaten komplett saniert worden und war ursprünglich als Studierendenwohnheim geplant. Die Mietdauer würde zehn Jahre betragen und ein Einzug könnte bei Vertragsabschluss schon ab dem 01.08.2022 erfolgen. Die zehn Jahre Mietdauer erscheinen der Behörde sinnvoll, weil an anderer Stelle die Verträge auslaufen und auch die Container-Dörfer abgebaut werden müssen. Sollte es dennoch in den kommenden Jahren keinen Bedarf mehr für Notunterkünfte geben, könnten Verhandlungen zur Untervermietungen beispielsweise mit dem Studierendenwerk aufgenommen werden. 

Deutsche Eiche 

Das ehemalige Hotel in der Lilienthaler Heerstraße 174-176 könnte ab September 2022 Platz für 109 Personen bieten. Dazu ist neben dem Vertragsabschluss noch eine Instandsetzung der Räumlichkeiten notwendig. Der Brandschutz ist in der Vergangenheit schon hergestellt worden und ein aktuelles Brandschutzkonzept liegt vor. Die Herrichtung des Gebäudes läuft derzeit. Der Besitzer baut unter anderem neue Böden und neue Türen ein. Eine Mietdauer würde für die Deutsche Eiche fünf Jahre betragen. Der alte Tanzsaal des Hotels könnte für ehrenamtliche Angebote des Runden Tisches – Sprach- und Freizeitangebote – genutzt werden. Da die Horner Eiche nicht über einen derartigen Gemeinschaftsraum verfüge, sei eine Kooperation beider Häuser denkbar. 

Zur Zukunft des Geländes sagt Herr Sandawi, dass er derzeit in Gesprächen mit der Baubehörde sowie der Senatsbaudirektorin steht und einen Vorhaben- und Erschließungsplan ausarbeitet. Bis es hier Ergebnisse gibt, wird es voraussichtlich noch drei bis fünf Jahre dauern. Bei der Entwicklung werden die Wünsche aus dem Stadtteil und dem Beirat berücksichtigt. Bis das neue Konzept für das Areal nicht steht, ist es nicht sinnvoll, die widerrechtlich errichteten Gebäudeanbauten am weißen Haus an der Ecke zum Autobahnzubringer abzureißen. Damit würde die dann entstehende Bauruine noch mehr zum Schandfleck im Stadtteil werden. 


Achterstraße 

Das Wohnhaus in der Achterstraße könnte für drei Jahre angemietet werden und hätte eine Kapazität von 73 Plätzen. Wegen der Nähe zum Übergangswohnheim in der Anne-Conway-Straße würde die Unterkunft von dort über die AWO mit betreut und das Personal entsprechend aufgestockt. 

14. Mai: Begegnungscafé hat Premiere

Pünktlich zur Eröffnung unseres Begegnungscafés spielt das Wetter mit. Die Arbeit im Team klappt prima. Ab 12.30 Uhr herrscht Hochbetrieb. In der Küche des Jugendhauses werden die Kuchen und Torten für das Buffet vorbereitet. Draußen sind die Tische gedeckt. Alles ist bereit für die Gäste. Und die trudeln nach und nach ein. Wir sind zirka 30 Personen. Für den Anfang nicht schlecht. Einziger Wermutstropfen: Kinder, Jugendliche sind nicht mitgekommen. Es muss sich noch rumsprechen, dass wir drinnen und draußen eine große Palette sportlicher Angebote zur Verfügung haben. 

Am 11. Juni, dem zweiten Öffnungstag, werden hoffentlich einige Kids dabei sein. Dafür rührt das Team in diesen Tagen kräftig die Werbetrommel:

  • Es wird einen zweisprachiger Flyer geben, der alle wichtigen Informationen zum Begegnungscafé enthält (Termine, QR-Code mit Wegbeschreibung).
  • Der nächste Öffnungstag - 11. Juni - wird mit einem A3 - Plakat beworben.
  • Auf unserer Website und auf den Social Media - Kanälen werden ab sofort kurze Videoclips in russischer und in deutscher Sprache plaziert. Aktuell sind drei russischsprachige Spots vorproduziert - davon einer, der an die Kinder und Jugendlichen adressiert ist (siehe unten). Was uns fehlt, ist eine ukrainisch-sprachige Version. Freiwillige vor!


An dieser Stelle möchten wir uns bei Familie Schubert (Rewe, Leher Heerstraße) bedanken, die uns Getränke, Süßigkeiten und Snacks gespendet hat! Das war großartig!

30.05.22

Fest der Frauen

Mit großer Freude können wir nach langer Corona-Pause wieder das Fest der Frauen* in der Kunsthalle Bremen ankündigen.


 Am 10. Juni 2022 verwandelt sich die Kunsthalle Bremen wieder in ein großes Wohnzimmer, um mit einem rauschenden, internationalen Fest mit allen Frauen* und Mädchen* Bremens unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu feiern. Kunst, mehrsprachiger Gesang und gemeinsamer Tanz laden zu viel Spaß und Austausch ein!
Da wir ein vielfältiges Publikum aus allen Teilen Bremens ansprechen möchten, wären wir sehr dankbar, wenn Sie den angehängten, mehrsprachigen Flyer an Ihre Netzwerke weiterleiten würden. Außerdem schicke ich mit. Bei Interesse schicken wir Ihnen Infobilder für die Whatsapp-Verschickung in den Sprachen Deutsch, Englisch, Russisch und Ukrainisch auch direkt aufs Handy. Dafür kontaktieren Sie bitte Gönna Jensen per Mail Jensen@kunsthalle-bremen.de oder per Messenger +49 (0)174-2502799.
Falls Sie gemeinsam mit einer Gruppe zu der Veranstaltung kommen möchten und dabei noch Unterstützung brauchen, setzen Sie sich gerne mit uns in Kontakt.
Wichtig: Der Eintritt ist frei und Tee und Wasser werden wieder kostenfrei zur Verfügung stehen. Für den darüber hinaus gehenden Bedarf an Getränken oder Snacks kooperiert die Kunsthalle dieses Jahr mit dem Café Sylvette (Speisen ab 3,50 €, Getränke ab 2,50 €). Bei entsprechenden Bedarfen sollte also etwas Geld eingepackt werden.
Außerdem gilt für den Eintritt zum Schutz aller Gäste 3G (genesen, geimpft oder tagesaktuell getestet). Das Tragen einer FFP2 Maske wird empfohlen.


Das Fest der Frauen* ist ein Format von Element 3 e.V. und wird gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Medienpartner ist COSMO.

02.05.2022

Einladung zum Elterncafé


Sie kommen aus der Ukraine und haben ein kleines Kind/ kleine Kinder (0-6 Jahre)?

Sie möchten mit ihren Kindern zusammen andere Eltern und Kinder treffen und gleichzeitig ein bisschen Deutsch lernen?

Am 28. April startet das Elterncafé!

Wann? Montags und donnerstags 9h00 bis 12h00 (28.04.-11.07.2022).

Wo? Im Gemeindehaus St. Pauli

Große Krankenstr. 11, 28199 Bremen

(in der Neustadt), Straßenbahn Linie 1 oder Bus Nr. 24, Haltestelle „Am neuen Markt“


Anmeldung:

Bitte schreiben Sie uns eine Email (Betreff : „Elterncafé“):

daf@vhs-bremen.de. Oder rufen Sie uns an: 0421 – 361 36 24

Ab dem 20. April ist die Anmeldung auch persönlich möglich:

Bremer Volkshochschule, Faulenstr. 69, 28195 Bremen, Straßenbahn Linie 2 und 3 oder Bus Nr. 25, Haltestelle „Radio Bremen“

Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 9h00 bis 13h00 und

Donnerstag 14h00 bis 17h30.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Es gilt die „3G-Regel“: Coronatests sind vor Ort möglich.

Kooperation mit der St. Pauli Gemeinde, Bremen

02.05.2022

Sprachcafés im SOS-Kinderdorf-Zentrum


Das SOS - Kinderdorf - Bremen bietet Sprachcafés für Menschen aus aller Welt an, die ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen. 
Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung.
Das Sprachcafé im SOS-Kinderdorf-Zentrum, Friedrich-Ebert-Str. 101, 28199 Bremen hat diese Öffnungszeiten:

  • Montag  
    9.30 - 11.00 / 15.00 - 16.30 
  • Dienstag 
    15.00 - 16.30
  • Mittwoch
    9.30 - 11.00 
    (mit Kinderbetreuung) 
  • Freitag
    9.30 - 11.00


Kontakt:

SOS-Kinderdorf-Zentrum 

Friedrich-Ebert-Straße 101 

28199 Bremen 

Telefon 0421 59712-31 

Kinderdorfzentrum.kd-bremen@sos-kinderdorf.de 

www.sos-kinderdorf.de/bremen 

28.04.2022

Online Deutschkurse bei der Volkshochschule 

Für all diejenigen, die auf einen Deutschkurs warten, aber jetzt schon einmal mit dem ABC-Deutschkurs am Smartphone anfangen möchten, bietet die Bremer Volkshochschule einen Online-Zugang. Auch auf ukrainisch und russisch.

22.04.2022

Tolles Angebot für Familien mit Kindern


Die beiden evangelischen Kirchengemeinden Andreas und Horn starten eine Intitiative: Ab sofort können ukrainische Familien mit Kindern im Vorschulalter zweimal wöchentlich, nämlich dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr am Offenen Treffen im Krabbelgruppenhaus der Horner Gemeinde, Luisental 27, 28359 Bremen teilnehmen.
Wichtig: Bitte bei Ludmilla Ponath anmelden (Tel. 0178 4069210).


12.04.2022

O-Ton einer glücklichen Mutter:

"Wir haben so viel Spaß und können kurz vergessen, was in unserer Heimat passiert"


Über 1.000 Kinder, Jugendliche und Mütter sind der Einladung der Bremer Schausteller gefolgt und haben ein paar schöne Stunden auf der Osterwiese erlebt. Im Mittelpunkt stand alles was sich drehte. Eis schlecken war ebenfalls gefragt.
Hier der Beitrag von butenunbinnen (anklicken).


12.04.2022

Anja Stahmann schreibt:


Integration durch Osterwiese. Was für eine wunderbare Einladung der Schausteller:innen an alle geflüchteten Kinder, Jugendlichen, junge Erwachsene und Familien rund um die Osterwiese. Mit  bester Unterstützung durch schönsten Sonnenschein und viel, viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft zeigten die Beteiligten ihre Anteilnahme. Die Belohnung war für uns alle der Blick in strahlende Kinderaugen. Ein Mitarbeiter sagte:“ Danke, ich habe heute viele Kinder das erstemal lachen gesehen seitdem sie hier sind.“ Trotz der Sprachbarrieren verständigten wir uns mit Nicken und Lächeln miteinander,  indem wir uns als Menschen friedlich begegneten. 

11.04.2022

Eine Plattform zur Unterstützung von privaten Gastgeber:innen, Vermieter:innen und Pat:innen von Geflüchteten

Ankern unterstützt Menschen, die Geflüchtete privat bei sich aufgenommen haben, und bringt sie miteinander in Austausch.

Außerdem informiert und vermittelt Ankern Freiwillige, die als Pat:innen für privat untergebrachte Geflüchtete aus der Ukraine und anderen Herkunftsländern aktiv werden wollen.

Und hier die herzliche Einladung zum zweiten und dritten Austauschtreffen für alle, die Schutzsuchende aufgenommen haben // Zoom-Meetings am Donnerstag, den 21. April, 18 Uhr und am Montag, den 2. Mai, 18 Uhr.
Nach der spontanen Entscheidung für diese intensive Form der Unterstützung tauchen oft Fragen auf: Wie geht es jetzt weiter? Wie geht man damit um, wenn Menschen traumatisiert sind, und wie kann die Kommunikation trotz Sprachproblemen gelingen? Was, wenn unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen aufeinandertreffen und das Zusammenleben erschweren? An welche Stellen können sich Schutzsuchende, aber auch Freiwillige zur Unterstützung wenden? Und wie kann mit den zahlreichen bürokratischen Herausforderungen umgegangen werden?
Das Austauschtreffen am 21. April wird moderiert von Wiebke Krause. Sie ist Integrationspädagogin und arbeitet als Landesreferentin für Migration, Integration und interkulturelle Öffnung bei der Diakonie Schleswig-Holstein. In ihrer langjährigen Arbeitserfahrung hat sie zahlreiche Freiwillige und Freiwilligeninitiativen unterstützend begleitet.
Das Treffen am 2. Mai wird von Lena Blum und Franziska Suckut von der Freiwilligen-Agentur moderiert.

Donnerstag, den 21. April, 18 Uhr
und
Montag, 2. Mai, 18 Uhr


Interessierte können sich per E-Mail unter info@freiwilligen-agentur-bremen.de für die Veranstaltung anmelden und bekommen dann den Zoom-Link zugeschickt.



 

 07.04.2022

Einführung in das Asyl- und Aufenthaltsrecht 

Ein Workshop für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsunterstützung 

09. Mai 2022, 17 – 20 Uhr, Kapitelsaal, Domsheide 8 


In der Arbeit mit Asylsuchenden und Geflüchteten begegnen uns immer wieder Fragen, die das Asyl- und Aufenthaltsrecht betreffen. Es ist gut, ein wenig Orientierung zu haben und die Grundzüge der Gesetzeslage zu kennen. 

Inhalte werden u.a. sein: 

• Überblick über das Asylverfahren 

• Überblick über Aufenthaltsrecht und Bleibeperspektiven von Geflüchteten 

• Wie ist es mit Zugang zum Arbeitsmarkt? 

• Welche Sozialleistungen stehen Geflüchteten zu?" 


Referent: Max Gabel 

Zu dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung nötig. 

Anmelden bitte bei: 

Zuflucht - Ökumenische Ausländerarbeit e.V. 

Berckstraße 27 

28359 Bremen 

Tel. 0421 8007004 

Email: zuflucht@kirche-bremen.de 

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Ev. Bildungswerk statt.

07.04.2022

Weser Kurier berichtet über den Runden Tisch Horn-Lehe

Im Stadtteil-Kurier Nord-Ost vom 07.04.2022 schreibt Silia Weisser:
Horn-Lehe. Grausame Bilder aus der Ukraine erschüttern. Sie machen Angst und nachdenklich, aber sie lähmen nicht. Das zeigt das Engagement der Teilnehmenden am Runden Tisch in Horn-Lehe. Wie kann man den Geflüchteten helfen? Welche Möglichkeiten gibt es in der näheren Umgebung, Projekte und Organisationen zu unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Runde mit der Überschrift „Hilfe für geflüchtete Menschen aus der Ukraine“. Mehr als 80 Interessierte aus dem Stadtteil Horn-Lehe kamen zur Auftaktveranstaltung in den Saal der Horner Kirchengemeinde. Sie folgten der Einladung von Pastor Stephan Klimm von der Evangelischen Kirchengemeinde, Saskia Schultheis und Gabriele Petrausch- Warnecke von der Evangelischen Andreas- Gemeinde, Florian Schneider von der Pfarrei St. Katharina von Siena – Kirche St. Georg, dem Beirat und dem Ortsamt Horn-Lehe.

06.05.2022

Sie werden vergessen: Ausländische Geflüchtete aus der Ukraine

"Wenn Emiliia Mitskevych aus dem Fenster ihres Zimmers blickt, hört sie nichts, außer den zwitschernden Vögeln im Garten. Alles ist ruhig und friedlich. Doch in ihrem Inneren sieht es ganz anders aus. „Diese Ruhe macht alles nur noch schlimmer. Manchmal würde ich am liebsten einfach laut losschreien“, erzählt die 24-Jährige. Seit zwei Wochen lebt sie gemeinsam mit ihrer Mutter und Schwester im mittelfränkischen Schwabach. Dort wurde sie von einer Gastfamilie aufgenommen, nachdem ihnen die Flucht von Kyjiv* nach Deutschland gelang. „In unserem Viertel waren Explosionen und Schüsse zu hören, also sind wir einfach nach Hause gerannt, haben unsere Pässe mitgenommen und sind gegangen“, erinnert sich Emiliia zurück. Ihre Katze Freya musste sie zurücklassen – an Unterlagen wie Zeugnisse und Studiennachweise dachte sie in der Todesangst nicht."

So beginnt der Artikel von Anna Charlotte Groos, erschienen auf jetzt, dem Online-Portal der Süddeutschen Zeitung.

06.04.2022

Help Base - Viel mehr als eine Kleiderkammer


Der Verein OK. Human Rights Ukraine e.V. hat eine Help Base auf dem swb Gelände aufgemacht - mit Unterstützung von einem Dutzend Freiwilligen, ASB, Leffers und natürlich swb. Svetlana Kotelnikova vom Verein schreibt dazu:
Es waren über 200 Ukrainer zu Besuch, die wir in den mir viel Liebe zum Detail eingerichteten Räumen empfangen haben. Wir hatten auch sehr viel Spaß.  

Die Adresse lautet Findorfstrasse 11.Wir werden ab sofort dienstags von 10 bis13 Uhr. mittwochs von16 bis 19 Uhr,  donnerstags von 10 bis 13 Uhr und freitags wieder 16 bis 19 Uhr aufmachen. 
Am Freitag werden wir zur gleichen Zeit auch Spenden annehmen. Allerdings aktuell nur Koffer, Reisetaschen, Rucksäcke, Schulranzen, Sportschuhe, Turnschuhe und Kinderwagen. Sobald wir unsere vorhandenen Kleiderspenden aufgebraucht haben, werden wir auch wieder Kleider annehmen. 




05.04.2022

Unterstützung für Notunterkünfte gesucht

Pressemitteilung des Johanniter-Unfall-Hilfe Bremen


Die Johanniter-Unfall-Hilfe in Bremen betreibt zurzeit mehrere Notunterkünfte für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer. Sie wird aller Voraussicht nach noch weitere Unterkünfte für Geflüchtete herrichten sowie betreuen. Deshalb suchen die Johanniter nach Betreuerinnen und Betreuer in Voll- oder Teilzeit für die Notunterkünfte in Bremen, vorzugsweise Personen mit einer pädagogischen Ausbildung sowie andere Engagierte (m/w/d), idealerweise mit technischer oder kaufmännischer Ausbildung. Zudem werden Dolmetscherinnen und Dolmetscher benötigt, die ukrainisch oder russisch sprechen.

Wer Interesse hat, kann sich für weitere Informationen an Florian Hensel per E-Mail wenden: florian.hensel@johanniter.de



05.04.2022


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Notunterkunft Messehallen gesucht

Pressemitteilung des ASB Landesverband Bremen


In den letzten Wochen wurde der ASB Bremen von vielen Menschen und Verbänden bei der Aufnahme und der Versorgung der Menschen in den Messehallen unterstützt. Diese zivilgesellschaftliche Unterstützung kommt den Menschen direkt zu Gute und ist eine zentrale Säule der Aufnahme und Integration. Wer hier unterstützend tätig werden möchte, findet weitere Informationen unter: www.asb-bremen.de/ukraine oder kann sich per Mail wenden an ukraine@asb-bremen.de.

Der ASB sucht für die Betreuung der geflüchteten Menschen in den Messehallen weiterhin qualifizierte und erfahrene hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, idealerweise mit (sozial)pädagogischer Ausbildung und/oder Erfahrung in der Arbeit mit geflüchteten Menschen.

Weitere Informationen finden sich unter: www.asb-bremen.de/stellenangebote-stellenanzeigen-einzeln/unterkunfts-und-sozialmanager-notunterkunft-fuer-gefluechtete-mwd-0322.
Eine Bewerbung kann gerichtet werden an info-zuwandererbetreuung@asb-bremen.de


03.04.2022

Kostenlose Stadtführungen für ukrainische Flüchtlinge


Für Geflüchtete aus der Ukraine bietet die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ab dem 3. April immer sonntags um elf Uhr einen kostenlosen Stadtrundgang an. Die bis zu zwei Stunden dauernde Tour startet am Roland auf dem Marktplatz und führt durch den historischen Stadtkern Bremens. "Natürlich zeigen wir die typischen Sehenswürdigkeiten wie Rathaus, Stadtmusikanten, Schnoor und Schlachte, aber wir möchten auch Bremen als Stadt allgemein vorstellen", erklärt die Projektleiterin Silke Strenger. "Die teilnehmenden Gäste sind ja keine klassischen Touristen, sondern Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind und sich erst einmal mit der neuen Umgebung vertraut machen müssen. Deshalb geben wir während des Rundgangs auch praktische Tipps, erklären bremische Gepflogenheiten und ermöglichen die Kommunikation untereinander."
Die Rundgänge finden auf Ukrainisch und Russisch statt. Tickets gibt es in der Tourist-Information Böttcherstraße. Es können maximal 25 Personen an einer Tour teilnehmen.
Zunächst sind die kostenlosen Führungen immer sonntags für den April geplant. "Danach werden wir sehen, wie das Angebot angenommen wird und können uns auch vorstellen, den Zeitraum zu verlängern", so Strenger.




Tipps

03.04.2022 

Anmeldung beim Amt für soziale Dienste 

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bekommen die notwendige finanzielle Unterstützung für den Lebensunterhalt beim Amt für Soziale Dienste, wenn sie selber kein Geld haben oder an ihr Geld nicht herankommen (Amt für Soziale Dienste, +49 421 361-78951; E-mail: ukraine@afsd.bremen.de). Es genügt für den Antrag auf Sozialleistungen zunächst die Vorlage eines ukrainischen Passes, wenn man gleichzeitig versichert, dass man einen Aufenthaltstitel bei der Ausländerbehörde beantragen wird. Wenn Geflüchtete privat untergekommen sind, also bei Freunden, Bekannten oder gänzlich fremden Menschen, ist eine Meldebescheinigung vorerst nicht erforderlich. Erst in einem zweiten Schritt, wenn die Leistung verlängert werden muss, wird es notwendig sein, auch einen Aufenthaltstitel vorzulegen. Den Aufenthaltstitel stellt die Ausländerbehörde aus. 


Für Horn-Lehe ist folgendes Amt für soziale Dienste zuständig: 

Sozialzentraum 5 

Vahr, Schwachhausen, Horn-Lehe 
Wilhelm-Leuschner-Straße 27 

38329 Bremen 

Telefon: +49 421 361 19 500 

Email: sozialzentrum-vahr@afsd.bremen.de 


Wenn möglich, sollte ein farbiges Passfoto in zweifacher Ausführung mitgebracht werden (Format 35mm x 45mm, Biometrie ist nicht erforderlich). Die Passfotos werden benötigt für die Anmeldung bei der Krankenkasse und für die Ausstellung des Stadt Tickets, mit dem Geflüchtete in Bremen günstig Bus- und Straßenbahn fahren können. 

Vom Sozialzentrum erhalten die Schutzsuchenden nach einiger Zeit auf dem Postweg den Bescheid über die Leistungen und einen Krankenversicherungsschein (gültig für ein halbes Jahr für akute Erkrankungen und Arztbesuche). Ggf. wird für den laufenden Monat vor Ort ein Scheck zum Einlösen bei der Bank ausgestellt. Ansonsten wird das Geld auf ein Konto überwiesen. Bei Änderung der Kontonummer muss dies immer bis zum 15. eines Monats gemeldet werden. 


 03.04.2022

Antrag auf Erteilung Aufenthaltstitel beim Migrationsamt 

Im Rahmen des visafreien Aufenthalts ist es nicht erforderlich, sich bei der Ausländerbehörde (Migrationsamt) zu melden. Die Meldung ist aber erforderlich, wenn der Aufenthalt über die Zeit das visafreien Aufenthalts hinausgehen soll (31. Mai 2022), oder wenn die Einreise nicht mit einem biometrischen Pass erfolgt ist.
Wer beim Amt für Soziale Dienste finanzielle Unterstützung beantragt hat, verpflichtet sich, anschließend ebenfalls bei der Ausländerbehörde in Bremen einen Aufenthaltstitel zu besorgen (Migrationsamt, +49 421 361-88630; E-mail: ukraine@migrationsamt.bremen.de). 


Für den Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis ist das Formular auszufüllen (unten auf Infos gehen) und per Mail an das Migrationsamt zu senden. Es müssen für jede Person Kopien des Passes (oder anderer Identitätsdokumente) eingescannt und mitgeschickt werden. Die Ausländerbehörde (Migrationsamt) erteilt daraufhin ein vorläufiges Aufenthaltsrecht („Fiktionsbescheinigung“). Gleichzeitig versendet es einen Termin zur Aufnahme der biometrischen Daten. Das ist erforderlich, damit anschließend eine Aufenthaltserlaubnis erteilen werden kann. 


03.04.2022

Schule/Wohnen / Konto

Schule
Die Anmeldung für die Schulen nimmt die Bildungsbehörde unter ankommen@bildung.bremen.de entgegen. Weitere Informationen zu den Vorkursen in Bremen finden sich unter https://www.bildung.bremen.de/deutsch-lernen-117140 


Wohnen

Anmeldung als Wohnungssuchende bei AWO Wohnraum


Eine Email schreiben an wohnraum@awo-bremen.de mit ausgefülltem Anmeldebogen für Wohnungssuchende. 


Kontoeröffnung 

Ukrainische Staatsbürger, die über biometrische Ausweisdokumente verfügen (also einen biometrischen Reisepass, oder Personalausweis [Identitätskarte]) können ein Bankkonto bei einem Geldinstitut in Bremen eröffnen. 

Wer mit dem alten ukrainischen Reisepass eingereist ist, der nicht biometrisch ist, benötigt zusätzlich einen elektronischen Aufenthaltstitel von der Ausländerbehörde/Migrationsamt. 






03.04.2022

Psychosoziale Soforthilfe für Kinder und junge Menschen 


Gern leiten wir dieses Angebot weiter, da wir vor Ort in der Arbeit
mit Geflüchteten Kindern und Jugendliche feststellen, wie wenig Angebote
es in der Psychosozialen Soforthilfe gibt.

Die Situation in der Ukraine und die der Flüchtenden vor diesem Krieg haben krisenchat veranlasst, einen psychosozialen Beratungsdienst für Kinder und junge Menschen bis 25 Jahre via WhatsApp und SMS ab heute auch in ukrainischer Sprache* anzubieten.

Mehr als 200 ehrenamtlich tätige, ukrainisch- und russisch-sprachige, ausgebildete Psychologinnen und Psychologen sind dem am Wochenende veröffentlichten Aufruf gefolgt, um die psychosoziale Soforthilfe zu unterstützen. Professionelle Beraterinnen und Berater bieten ein empathisches, offenes Ohr, um mit den Betroffenen lösungsorientiert zu besprechen, was sie in diesem Moment unterstützen kann. Der Chat ist von überall aus digital erreichbar.

"Wir wollen in diesen herausfordernden Zeiten unseren Beitrag leisten, um den Menschen in der Ukraine beziehungsweise Geflüchteten aus der Ukraine Unterstützung zu geben", sagt Kai Lanz, Geschäftsführer von krisenchat.

Der ukrainisch-sprachige Service ist per SMS und WhatsApp erreichbar unter der Nummer +49 1573 599 3126 beziehungsweise unter der Internet-Adresse https://krisenchat.de/ukraine

krisenchat wurde während der Corona-Pandemie im Mai 2020 gegründet und
schöpft aus der Erfahrung von mittlerweile über 50.000 Chat-Beratungen mit Kindern und Jugendlichen. Der psychosoziale Service ist rund um die Uhr online erreichbar.

Um jungen Menschen in Not effektiv helfen zu können, nutzen wir das am häufigsten genutzte Kommunikationstool der Zielgruppe, den Chat.

Finanziert werden wir  unter anderem von der BARMER, Techniker, Ein Herz für Kinder, der Beisheim Stiftung sowie privaten Spender:innen und Unternehmer:innen.

krisenchat auf Deutsch und nun auch auf Ukrainisch ist digitale, professionelle psychosoziale Beratung per Chat in Echtzeit, ohne Registrierung, kostenlos und vertraulich.

"Wir freuen uns, dass sich innerhalb von 48 Stunden mehr als 200 ukrainisch-sprachige, ausgebildete Psychologinnen und Psychologen
gemeldet haben und wir so dieses Angebot innerhalb weniger Tage starten
können
, sagt Melanie Eckert, psychologische Leiterin und Co-Founder.


Tom Bruchholz
Geschäftsführer

Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V.


Kurz & kompakt

02.04.2022

Sprache lernen und das Studium entdecken 


Wissenschaftliche Texte lesen, Hausarbeiten schreiben, mit anderen kommunizieren - ohne Sprache geht es nicht! :here studies bietet Sprachunterricht bis zum nötigen Sprachniveau C1 und eine fundierte fachliche Vorbereitung.

In kleinen Kursen lernen Sie mit qualifizierten Lehrkräften die deutsche Sprache. Fachkurse bereiten Sie individuell an den Hochschulen auf Ihr Studium vor. In Workshops erlangen Sie Schlüsselqualifikationen wie Literaturrecherche, wissenschaftliches Schreiben und Zeitmanagement. :here studies ist ausschließlich für Geflüchtete. Fragen? Sprechen Sie uns an. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch und Arabisch. 

 


02.04.2022

Deutsch für Ukrainer - leicht verständlich


In Zusammenarbeit mit ukrainischen Muttersprachlern und Lehrkräften hat das Team von Buchstaben.com ein kostenloses E-Book erstellt, das ukrainischen Flüchtlingen die Grundzüge der deutsche Sprache leicht verständlich und übersichtlich näher bringen soll. Das Besondere: Neben den exakten Übersetzungen werden die Inhalte auch in der Lautschrift dargestellt, sodass es den Menschen aus der Ukraine leichter fällt, die deutsche Aussprache zu verstehen.
(Dank an Herrn Lietz für diesen Tipp) 

02.04.2022

Verständigung mittels Übersetzungs-App 


Ein guter Tipp ist Yandex Translate (Google-Playstore oder AppStore). 
Die Sprachein- und -ausgabe sind mit dieser App möglich. Die übersetzten Texte können auch kopiert werden. So wird eine Kommunikation über einen Messenger z.B. WhatsApp, Signal oder Threema möglich. 
Alternativen zu Yandex Translate werden bei Stiftung Warentest vorgestellt (Button unten drücken).


02.04.2022

Neues Online-Portal der Bundesregierung


Das neue Online-Portal 

www.germany4ukraine.de für ukrainische Geflüchtete in Deutschland bietet sichere und verlässliche Informationen und wird laufend weiter ausgebaut.
Die Informationen und Leistungen sind auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch verfügbar. Das Portal wurde vom Bund gemeinsam mit allen Ministerien, nachgeordneten Behörden und durch das BMI bestätigten Hilfsorganisationen entwickelt.

Ganz unten auf der Seite finden Sie auch ein "Media-Kit" mit Bild- und Textmaterial zum Download auf verschiedenen Sprachen, um als Aushang oder digital auf das Angebot aufmerksam zu machen.


01.04.2022

Familientreff mit ukrainischen
Geflüchteten

  • Positive „Willkommensatmosphäre" für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen 

schaffen.

  • Gemeinsames Musizieren als ein emotionales Ventil zur Verarbeitung von

Kriegserlebnissen.

  • Kommunikation mit Kindern und Raum für Austausch der Mütter mit ähnlichen

Erlebnissen.

  • Musikalische Spiele als eine Ablenkung von „schweren Gedanken".
  • Trauerbewältigung, Abschied vom Vater, männlichen Verwandten und Freunden

vom Alltag und Umgebung.

  • Gemeinsames Teetrinken mit Keksen und Kuchen, sowie backen und basteln als ein

kleiner Ersatz für das Familiengefühl, das Gefühl einer großen Gemeinschaft.

  • Spaziergänge in der Tierfarm der „Hans-Wendt-Stiftung" und aktives

Erleben der Tiere als ein emotionaler Ausgleich und der Eingewöhnung einer
sicheren Umgebung.

  • Beratung von Müttern über die Formalitäten des Migrations-, Sozialamtes /

Bürger-Service-Centers/ Sprachkurse / Optionen für eine Ausbildung / Arbeitsverhältnis für die Geflüchteten.

  • Beratung zur Struktur des Bremischen Schulsystems.


Beginn: Ab dem 26.März 2022
Samstags von 15:00-17:30 Uhr
im Haus der Familie HornLehe/Borgfeld/Oberneuland
Kursleitung: Eugen & Marina Schäfer
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung und nähere Informationen unter Tel.: 0421-2574838 oder per E-Mail
an hdf-horn-lehe@afsd.bremen.de

31.03.2022

Das Projekt „Zukunft Wohnen“ bittet um Verständnis und Geduld bei Wohnraumvermittlung


Die Wohnraumvermittlung der AWO Bremen hat im Auftrag der Senatorin für Soziales die Aufnahme und Vermittlung der Wohnraumangebote in der Stadt Bremen übernommen und passt gerade ihre Strukturen an die gewachsene Aufgabe an.

Seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine sowie der entsprechenden Medienaufrufe gibt es hunderte von privaten Wohnraumangeboten und Bremen kann stolz sein auf diese enorme Hilfsbereitschaft. Auf Hochtouren arbeiten die Mitarbeiter*innen des trägerübergreifenden Projektes „Zukunft Wohnen“ an der Erfassung und Vermittlung von Wohnraumangeboten, deren Bearbeitung sehr viel Zeit in Anspruch nimmt (insbesondere, wenn diese telefonisch erfolgen). Die Angebote werden nach Eingangsdatum erfasst, individuell geprüft und zu allen Anbieterinnen und Anbietern wird persönlicher Kontakt aufgenommen. Diverse Faktoren werden bei der Aufnahme des angebotenen Wohnraums aufgenommen (Größe, Zimmeranzahl, Stadtteil, Barrierefreiheit, möbliert oder unmöbliert, Mietkosten oder kostenfrei, Haustiere erlaubt etc.). In vielen Fällen gibt es Klärungsbedarfe, die vor der Rückmeldung erfolgen müssen, wie z. B. Kostenregelungen, befristete Angebote, Ausstattung mit Möbeln u.v.m. Dieser erforderliche Ablauf kann zu Wartezeiten führen, da schließlich die individuellen Anforderungen beider Seiten berücksichtigt werden müssen. Personen, die für einen längeren Zeitraum Wohnraum anbieten können, werden ggf. schneller kontaktiert.
Zudem braucht es Zeit für die Anpassung der bestehenden Strukturen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren und für die Einstellung von zusätzlichem Personal. Die ergriffenen Maßnahmen werden hoffentlich bald Wirkung zeigen, sodass möglichst schnell möglichst viele Menschen in privaten Wohnraum vermittelt werden können. Bis es jedoch soweit ist, bittet das Projekt „Zukunft Wohnen“ um Verständnis dafür, dass es zu Wartezeiten kommt bis Antworten oder Vermittlungen erfolgen.
i.A. Anke Wiebersiek
Unternehmensgruppe AWO Bremen